Entfall aller Veranstaltungen bis zum 7. März

Liebe Gemeinde, wegen der Pandemielage sagen wir alle Gottesdienste und Veranstaltungen bis einschließlich dem 7. März ab. Wir wünschen allen eine gesegnete Zeit und freuen uns darauf, uns hoffentlich bald wieder sehen zu können.

Predigt am 21. Februar

Als Jesus das gesagt hatte, war er im Innersten tief erschüttert. Er erklärte ihnen: „Amen, amen, das sage ich euch: Einer von euch wird mich den jüdischen Behörden ausliefern.“ Da sahen sich die Jünger ratlos an und fragten sich: „Von wem spricht er?“ Einer von seinen Jüngern, den Jesus besonders liebte, lag bei Tisch an der rechten Seite von Jesus. Ihm gab Simon Petrus ein Zeichen. Er sollte fragen, von wem Jesus wohl gesprochen hatte. Der Jünger lehnte sich zu Jesus hinüber und fragte ihn direkt: „Herr, wer ist es?“ Jesus antwortete: „Es ist der, für den ich ein Stück Brot in die Schüssel tauche und dem ich es gebe.“ Er nahm ein Stück Brot, tauchte es ein und gab es Judas, dem Sohn von Simon Iskariot. Sobald Judas das Brot genommen hatte, ergriff der Satan Besitz von ihm. Da sagte Jesus zu ihm: „Was du tun willst, das tue bald!“ Von den anderen am Tisch verstand keiner, warum Jesus das zu Judas sagte. Weil Judas die Kasse führte, dachten einige: Jesus hat zu ihm gesagt: „Kauf ein, was wir für das Fest brauchen.“ Oder: Jesus hat ihm aufgetragen, den Armen etwas zu geben. Als Judas das Stück Brot gegessen hatte, ging er sofort hinaus. Es war aber Nacht.         (Joh.13, 21-30)

Liebe Gemeinde,

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Predigt am 14. Februar 2021

„Warum fasten wir und du siehst es nicht an? Warum kasteien wir unseren Leib und du willst es nicht wissen?“  Siehe, an dem Tag, da ihr fastet, geht ihr doch euren Geschäften nach und bedrückt alle eure Arbeiter. Siehe, wenn ihr fastet, hadert und zankt ihr und schlagt mit gottloser Faust drein. Ihr sollt nicht so fasten, wie ihr jetzt tut, wenn eure Stimme in der Höhe gehört werden soll. Wollt ihr das ein Fasten nennen und einen Tag, an dem der Herr Wohlgefallen hat? Ist nicht das ein Fasten, an dem ich Gefallen habe: Lass los, die du mit Unrecht gebunden hast. Brich dem Hungrigen dein Brot, und die im Elend ohne Obdach sind, führe ins Haus! Wenn du einen nackt siehst, so kleide ihn, und entzieh dich nicht deinem Fleisch und Blut! Dann wirst du rufen und der Herr wird dir antworten. Wenn du schreist, wird er sagen: Siehe, hier bin ich.    ( Jesaja 58, 3 – 9)


Liebe Gemeinde,

in der nächsten Woche beginnt die Fastenzeit vor Karfreitag und Ostern. Wir denken an den Weg Jesu, der ihn zum Tod am Kreuz führte. Die Alte Kirche legte diese Fastenzeit fest, damit die Gläubigen Jesus nahe sein konnten in seinem Leid, indem sie Leid am eigenen Körper erfuhren, und ihre Sinne, Gedanken und ihr Herz ganz auf Jesus und seinen schweren Weg ausrichten konnten. Aber schon vor Jesus fasteten Menschen und auch heute gibt es viele, die aus ganz unterschiedlichen Gründen fasten.

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Predigt am 07. Feburar 2021

Eine große Volksmenge versammelte sich um Jesus und aus allen Orten strömten die Leute zu ihm. Da erzählte er ihnen ein Gleichnis: „Ein Bauer ging aufs Feld, um seine Saat auszusäen. Während er die Körner auswarf, fiel ein Teil davon auf den Weg. Die Körner wurden zertreten und die Vögel pickten sie auf. Ein anderer Teil fiel auf felsigen Boden. Die Körner gingen auf und vertrockneten sofort wieder, weil sie keine Feuchtigkeit hatten. Ein weiterer Teil fiel zwischen die Disteln. Die Disteln gingen mit auf und erstickten die junge Saat. Aber ein anderer Teil fiel auf guten Boden. Die Körner gingen auf und brachten sofort hundertfache Frucht.“ Als er das sagte, rief er: „Wer Ohren zum Hören hat, soll gut zuhören.“ (Lk.8, 4-8)

Liebe Gemeinde,

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Auszeit-Andacht 03. Februar 2021

Denn gleichwie der Regen und Schnee vom Himmel fällt und nicht wieder dahin zurückkehrt, sondern feuchtet die Erde und macht sie fruchtbar und lässt wachsen, dass sie gibt Samen zu säen und Brot zu essen, so soll das Wort, das aus meinem Mund geht, auch sein: Es wird nicht wieder leer zu mir zurückkommen, sondern wird tun, was mir gefällt, und ihm wird gelingen, wozu ich es sende.                                                Jesaja 55, 10+11

Liebe Auszeit-Menschen,

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Predigt am 31. Januar 2021

Wir haben euch ja angekündigt, dass unser Herr Jesus Christus machtvoll wiederkommen wird. Und dabei haben wir uns nicht auf ausgeklügelte, erfundene Geschichten gestützt. Sondern wir haben mit eigenen Augen seine wahre Macht und Größe gesehen. Gott, der Vater, ließ seine Ehre und Herrlichkeit sichtbar werden – damals als von der Ehrfurcht gebietenden Herrlichkeit Gottes her eine Stimme erklang, die zu ihm sprach: „Das ist mein lieber Sohn, ihn habe ich lieb. An ihm habe ich Freude.“ Diese Stimme haben wir selbst gehört. Sie kam vom Himmel her, als wir mit Jesus auf dem heiligen Berg waren.   So gewinnt das prophetische Wort für uns noch an Zuverlässigkeit. Und ihr seid gut beraten, wenn ihr euch daran haltet. Denn dieses Wort ist wie ein Licht, das an einem dunklen Ort brennt – so lange, bis der Tag anbricht und der Morgenstern in euren Herzen aufgeht. Denn vor allem anderen sollt ihr wissen: Kein Prophetenwort aus der Heiligen Schrift lässt eine eigenmächtige Auslegung zu. Denn kein Prophetenwort wurde jemals verkündet, weil ein Mensch es so gewollt hätte. Sondern es erging durch Menschen, die von Gottes Geist ergriffen waren und in seinem Auftrag redeten. 

2. Petrus 1, 16-21

Liebe Gemeinde, liebe Katechumenen und Konfirmanden,

um Zweifel geht es in unserem Predigttext. Zweifel kennt jeder. Vor kurzem wollte ich unser Auto ummelden. Ich nahm telefonisch Kontakt zu einer Versicherung auf, aber erhielt die versprochene Email nicht. Sofort zweifelte ich, ob es sich wohl um ein seriöses Unternehmen handelt. Dann stellte sich zum Glück heraus, dass die Dame am Telefon nur einen kleinen Fehler in meiner Email- Adresse gemacht hatte, wobei sich ein Buchstabe zu viel eingeschlichen hatte.

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Auszeit-Andacht 27. Januar 2021

„Viele sagen: Wer wird uns Gutes sehen lassen?

 Herr, lass leuchten über uns das Licht deines Antlitzes!“ 

Psalm 4,7

Liebe Auszeit-Menschen!

Das neue Jahr ist schon fast 4 Wochen alt – doch in aller Hoffnung auf einen Neuanfang  steckt uns das alte Jahr doch noch gehörig in den Knochen.

Wir sind müde und ausgelaugt. Es wird nicht alles neu und alles gut. Nicht einfach so und ohne Anstrengung, vielleicht auch gar nicht. Und ist Zuversicht nicht einfach nur naiv?

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Predigt am 24.01.2021

Rut antwortete: „Bedränge mich nicht, dass ich dich verlassen und von dir umkehren sollte. Wo du hingehst, da will ich auch hingehen; wo du bleibst, da bleibe ich auch. Dein Volk ist mein Volk, und dein Gott ist mein Gott. Wo du stirbst, da sterbe ich auch, da will ich auch begraben werden. Der Herr tue mir dies und das, nur der Tod wird mich und dich scheiden.            Rut 1, 16+17

Liebe Gemeinde,

diese Worte, die Rut zu ihrer Schwiegermutter Noomi sagt, gehören wohl zu den bekanntesten Worten des Alten Testaments. Nicht selten werden sie als Trauspruch ausgewählt. Die Geschichte von Rut, der moabitischen Großmutter des Königs David, gehört wegen ihres faszinierenden Liebreizes und ihrer tiefen Menschlichkeit wohl zu den schönsten Geschichten des Alten Testaments. Es lohnt sich, diese vier Kapitel (noch) einmal im Ganzen zu lesen.

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