Predigt am 9. Mai 2021

Neige deine Ohren, mein Gott, und höre, tu deine Augen auf und sieh an unsere Trümmer und die Stadt, die nach deinem Namen genannt ist.  Denn wir liegen vor dir mit unserem Gebet und vertrauen nicht auf unsere Gerechtigkeit, sondern auf deine große Barmherzigkeit.  ( Daniel 9, 18)

Liebe Gemeinde,

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Predigt 2. Mai 2021

So kam Jesus zu der Stelle, wo der Weg vom Ölberg nach Jerusalem hinabführt. Da brach die ganze Schar der Jüngerinnen und Jünger in lauten Jubel aus. Sie lobten Gott für all die Taten, die sie miterlebt hatten. Sie riefen: „Stimmt ein in unser Loblied auf den König, der im Namen des Herrn kommt. Friede herrscht im Himmel und Herrlichkeit erfüllt die Himmelshöhe!“ Es waren auch einige Pharisäer unter der Volksmenge. Die riefen ihm zu: „Bring doch deine Jünger zur Vernunft!“ Jesus antwortete ihnen: „Das sage ich euch: Wenn sie schweigen, dann werden die Steine schreien.“    (Lukas 19, 37-40)

Liebe Gemeinde,

ein Pfarrer war bei einer alten Dame zum Geburtstagsbesuch und an dem schön gedeckten Tisch bei Kaffee und Kuchen wusste er nichts anderes zu sagen, als über die gegenwärtige Misere zu klagen, über Einschränkungen, Probleme und Schwierigkeiten zu lamentieren, vor allem in der Kirche. Schließlich verlor die Frau die Geduld und sagte: „Nun, Herr Pfarrer, wenn der liebe Gott gesund bleibt, wird´s schon wieder recht werden.“

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Auszeit-Andacht 28. April 2021

Liebe Auszeit – Menschen,

ich möchte Sie bitten, mit mir zu beten. Vieles können wir zur Zeit nicht tun, wir sind eingeschränkt, müssen auf vieles verzichten, aber Beten ist etwas, was wir füreinander tun können. Als Jesus im Garten Gethsemane betete, als er darum rang, den schweren Weg in den Tod zu gehen, da bat er seine engsten Freunde: „Bleibt hier und wachet mit mir! Wachet und betet.“ (Matthäus 26, 38+41). Wenn wir uns schon nicht zur Andacht und zum Gottesdienst treffen können, dann sollten wir wenigstens füreinander beten. Wir sollten für die beten, die hart durch Corona betroffen sind, Menschen in Seniorenheimen, im Krankenhaus, Sterbende, Geschäftsleute, die um ihre Existenz kämpfen und besonders für die Menschen in Indien.

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Predigt am 25. April 2021

Paulus trat in die Mitte des Areopags und sprach: „Ihr Männer von Athen! Nach allem, was ich sehe, seid ihr sehr religiöse Leute. Ich bin durch die Stadt gegangen und habe mir eure heiligen Stätten angeschaut. Dabei habe ich auch einen Altar gefunden, auf dem stand: `Für einen unbekannten Gott.´ Das, was ihr da verehrt, ohne es zu kennen, das verkündige ich euch. Es ist der Gott, der die Welt geschaffen hat und alles, was in ihr ist. Er ist der Herr über Himmel und Erde. Er wohnt nicht in Tempeln, die von Menschenhand errichtet wurden. Er ist auch nicht darauf angewiesen, von Menschen versorgt zu werden. Er selbst gibt uns ja das Leben, die Luft zum Atmen und alles, was wir zum Leben brauchen. Er wollte, dass die Menschen nach ihm suchen – ob sie ihn vielleicht spüren und entdecken können. Denn keinem von uns ist er fern. Durch ihn leben wir doch, bewegen wir uns und haben wir unser Dasein.     (Apostelgeschichte 17,22- 25, 27+28)

Liebe Gemeinde,

wer schon einmal in Athen war, kann sich sicher noch an einige beeindruckende Bauwerke der Antike erinnern, allen voran die Akropolis, die alte Stadtfestung Athens, zu der auch einige Tempel gehörten, wie der Pantheon – Tempel, in dem Pallas Athene verehrt wurde, oder das Erechtheion, in dem man einen Altar des Poseidon findet, den Nike – Tempel, der der Siegesgöttin Nike geweiht war, und nicht zuletzt die gewaltigen Säulen des Zeus- Tempels, deren Überreste noch heute bewundert werden können.

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Auszeit Andacht 21. April 2021

Liebe Auszeit – Menschen,

wie schön, wenn es Frühling wird! Wenn die ersten Schneeglöckchen aus der Erde lugen, wenn die Büsche und Bäume anfangen zu blühen, wenn es mich nach draußen zieht, weil die Sonne meine Haut wärmt. Die Vögel zwitschern. Es riecht nach Frühling. Und inmitten der Schöpfung spüre ich Gottes Nähe.

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Predigt am 18. April 2021

So spricht Gott der Herr: Siehe, ich will an die Hirten und will meine Herde von ihren Händen fordern;  ich will ein Ende damit machen, dass sie Hirten sind, und sie sollen sich nicht mehr selbst weiden. Ich will meine Schafe erretten aus ihrem Rachen, dass sie sie nicht mehr fressen sollen.

Denn so spricht Gott der Herr: Siehe ich will mich meiner Herde selbst annehmen und sie suchen. Wie ein Hirte seine Schafe sucht, wenn sie von seiner Herde verirrt sind, so will ich meine Schafe suchen und will sie erretten von allen Orten, wohin sie zerstreut waren zur Zeit, als es trüb und finster war. Ich will sie aus den Völkern herausführen und aus den Ländern sammeln und will sie in ihr Land bringen und will sie weiden auf den Bergen Israels, in den Tälern und wo immer sie wohnen im Lande. Ich will sie auf die beste Weide führen, und auf den hohen Bergen in Israel sollen ihre Auen sein; da werden sie auf guten Auen lagern und fette Weide haben auf den Bergen Israels. Ich selbst will meine Schafe weiden, und will sie lagern lassen, spricht Gott der Herr. Ich will das Verlorene wieder suchen und das Verirrte zurückbringen und das Verwundete verbinden und das Schwache stärken und, was fett und stark ist, behüten; ich will sie weiden wie es recht ist.            ( Hesekiel 34, 10-16)

Liebe Gemeinde,

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Auszeit Andacht 14. April 2021

Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns nach seiner großen Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten.                    (1. Petr. 1,3)

Liebe Auszeit-Menschen!

„Wir haben die Hoffnung der Verzweiflung vorgezogen.“

„Hoffnung ist nicht die Zuversicht, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn macht, egal wie es ausgeht.“ (Vaclav Havel)

Diese Sätze sind mir bei dem Stichwort Hoffnung sofort eingefallen. Vielleicht kennen Sie noch mehr? Ach ja, „Die Hoffnung stirbt zuletzt“ – diesen Satz gibt es auch noch, wobei er meist eher schicksalsergeben als hoffnungsvoll klingt.

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