Auszeit-Andacht 28. April 2021

Liebe Auszeit – Menschen,

ich möchte Sie bitten, mit mir zu beten. Vieles können wir zur Zeit nicht tun, wir sind eingeschränkt, müssen auf vieles verzichten, aber Beten ist etwas, was wir füreinander tun können. Als Jesus im Garten Gethsemane betete, als er darum rang, den schweren Weg in den Tod zu gehen, da bat er seine engsten Freunde: „Bleibt hier und wachet mit mir! Wachet und betet.“ (Matthäus 26, 38+41). Wenn wir uns schon nicht zur Andacht und zum Gottesdienst treffen können, dann sollten wir wenigstens füreinander beten. Wir sollten für die beten, die hart durch Corona betroffen sind, Menschen in Seniorenheimen, im Krankenhaus, Sterbende, Geschäftsleute, die um ihre Existenz kämpfen und besonders für die Menschen in Indien.

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Predigt am 25. April 2021

Paulus trat in die Mitte des Areopags und sprach: „Ihr Männer von Athen! Nach allem, was ich sehe, seid ihr sehr religiöse Leute. Ich bin durch die Stadt gegangen und habe mir eure heiligen Stätten angeschaut. Dabei habe ich auch einen Altar gefunden, auf dem stand: `Für einen unbekannten Gott.´ Das, was ihr da verehrt, ohne es zu kennen, das verkündige ich euch. Es ist der Gott, der die Welt geschaffen hat und alles, was in ihr ist. Er ist der Herr über Himmel und Erde. Er wohnt nicht in Tempeln, die von Menschenhand errichtet wurden. Er ist auch nicht darauf angewiesen, von Menschen versorgt zu werden. Er selbst gibt uns ja das Leben, die Luft zum Atmen und alles, was wir zum Leben brauchen. Er wollte, dass die Menschen nach ihm suchen – ob sie ihn vielleicht spüren und entdecken können. Denn keinem von uns ist er fern. Durch ihn leben wir doch, bewegen wir uns und haben wir unser Dasein.     (Apostelgeschichte 17,22- 25, 27+28)

Liebe Gemeinde,

wer schon einmal in Athen war, kann sich sicher noch an einige beeindruckende Bauwerke der Antike erinnern, allen voran die Akropolis, die alte Stadtfestung Athens, zu der auch einige Tempel gehörten, wie der Pantheon – Tempel, in dem Pallas Athene verehrt wurde, oder das Erechtheion, in dem man einen Altar des Poseidon findet, den Nike – Tempel, der der Siegesgöttin Nike geweiht war, und nicht zuletzt die gewaltigen Säulen des Zeus- Tempels, deren Überreste noch heute bewundert werden können.

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Auszeit Andacht 21. April 2021

Liebe Auszeit – Menschen,

wie schön, wenn es Frühling wird! Wenn die ersten Schneeglöckchen aus der Erde lugen, wenn die Büsche und Bäume anfangen zu blühen, wenn es mich nach draußen zieht, weil die Sonne meine Haut wärmt. Die Vögel zwitschern. Es riecht nach Frühling. Und inmitten der Schöpfung spüre ich Gottes Nähe.

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Predigt am 18. April 2021

So spricht Gott der Herr: Siehe, ich will an die Hirten und will meine Herde von ihren Händen fordern;  ich will ein Ende damit machen, dass sie Hirten sind, und sie sollen sich nicht mehr selbst weiden. Ich will meine Schafe erretten aus ihrem Rachen, dass sie sie nicht mehr fressen sollen.

Denn so spricht Gott der Herr: Siehe ich will mich meiner Herde selbst annehmen und sie suchen. Wie ein Hirte seine Schafe sucht, wenn sie von seiner Herde verirrt sind, so will ich meine Schafe suchen und will sie erretten von allen Orten, wohin sie zerstreut waren zur Zeit, als es trüb und finster war. Ich will sie aus den Völkern herausführen und aus den Ländern sammeln und will sie in ihr Land bringen und will sie weiden auf den Bergen Israels, in den Tälern und wo immer sie wohnen im Lande. Ich will sie auf die beste Weide führen, und auf den hohen Bergen in Israel sollen ihre Auen sein; da werden sie auf guten Auen lagern und fette Weide haben auf den Bergen Israels. Ich selbst will meine Schafe weiden, und will sie lagern lassen, spricht Gott der Herr. Ich will das Verlorene wieder suchen und das Verirrte zurückbringen und das Verwundete verbinden und das Schwache stärken und, was fett und stark ist, behüten; ich will sie weiden wie es recht ist.            ( Hesekiel 34, 10-16)

Liebe Gemeinde,

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Auszeit Andacht 14. April 2021

Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns nach seiner großen Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten.                    (1. Petr. 1,3)

Liebe Auszeit-Menschen!

„Wir haben die Hoffnung der Verzweiflung vorgezogen.“

„Hoffnung ist nicht die Zuversicht, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn macht, egal wie es ausgeht.“ (Vaclav Havel)

Diese Sätze sind mir bei dem Stichwort Hoffnung sofort eingefallen. Vielleicht kennen Sie noch mehr? Ach ja, „Die Hoffnung stirbt zuletzt“ – diesen Satz gibt es auch noch, wobei er meist eher schicksalsergeben als hoffnungsvoll klingt.

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Predigt am 11. April 2021

Als es aber schon Morgen war, stand Jesus am Ufer.   (Johannes 21, 4)

Liebe Gemeinde,

dieses Wort – ein einfacher Hinweis, so scheint es, und es braucht den Zusammenhang, um zu verstehen, warum der Satz Bedeutung hat. Aber vielleicht ahnen Sie, dass mehr dahinter ist, als die einzelnen Wörter sagen. So ist es mit der ganzen Geschichte überhaupt. Hinter dem, was im Vordergrund erzählt wird, scheint anderes durch. Erste Erfahrungen der jungen Christenheit werden sichtbar, Schicksale von Menschen zeichnen sich ab, Mühsal und Vergeblichkeit tauchen wie dunkle Schatten auf, Sehnsucht und Hoffnung, Fragen und Verstummen gibt es – und Antwort auch. Antwort der Zuversicht und des Trostes, des Nachhause-kommens – so eben, wie der Satz klingt nach vergeblicher Nacht: „Als es schon Morgen war, stand Jesus am Ufer.“ Sie können die Geschichte in Johannes 21, 1-14 nachlesen.

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Ostersonntag Predigt 2021

Der Herr ist auferstanden!  Er ist wahrhaftig auferstanden!

Und als der Pharao nahe herankam, hoben die Israeliten ihre Augen auf, und siehe, die Ägypter zogen hinter ihnen her. Und sie fürchteten sich sehr und schrien zu dem Herrn und sprachen zu Mose: Waren nicht Gräber in Ägypten, dass du uns wegführen musstest, damit wir in der Wüste sterben? Warum hast du uns das angetan, dass du uns aus Ägypten geführt hast? Haben wir dir´s nicht schon in Ägypten gesagt: Lass uns in Ruhe, wir wollen den Ägyptern dienen? Es wäre besser für uns, den Ägyptern zu dienen, als in der Wüste zu sterben.

Da sprach Mose zum Volk: Fürchtet euch nicht, steht fest und seht zu, was für ein Heil der Herr heute an euch tun wird. Denn wie ihr die Ägypter heute seht, werdet ihr sie niemals wiedersehen. Der Herr wird für euch streiten und ihr werdet stille sein.                ( 2. Mose 14, 10-14)

Liebe Gemeinde,

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Karfreitag Predigt 2021

Das stellvertretende Leiden und die Herrlichkeit des Knechtes Gottes

Er war der Allerverachtetste und Unwerteste, voller Schmerzen und Krankheit. Er war so verachtet, dass man das Angesicht vor ihm verbarg; darum haben wir ihn für nichts geachtet. Fürwahr, er trug unsere Krankheit und lud auf sich unsere Schmerzen. Wir aber hielten ihn für den, der geplagt und von Gott geschlagen und gemartert wäre. Aber er ist um unsrer Missetat willen verwundet und um unsrer Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf dass wir Frieden hätten und durch seine Wunden sind wir geheilt. Wir gingen alle in die Irre wie Schafe, ein jeder sah auf seinen Weg. Aber der Herr warf unser aller Sünde auf ihn. Als er gemartert ward, litt er doch willig und tat seinen Mund nicht auf wie ein Lamm, das zur Schlachtbank geführt wird; und wie ein Schaf, das verstummt vor seinem Scherer, tat er seinen Mund nicht auf.

Weil seine Seele sich abgemüht hat, wird er das Licht schauen und die Fülle haben. (Jesaja 53, 3-7+11)

Liebe Gemeinde,

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